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"Diese Kunstwerke werden Sie vielleicht überraschen, denn sie illustrieren nicht nur eine Idee oder eine Reihe von Werten, sondern sie geben einen Ausblick auf mögliche Welten, die vor uns liegen.”

On Curating Through Inquiries, Not Assumptions

VON MARÍA INÉS PLAZA LAZO

THE NEW INSTITUTE presents to you a visually curated website. We treat this space like an art exhibition, opening it up to a multiplicity of voices, perspectives, knowledge systems and discourses. The curatorial selection strives for a visual, sensorial and yet analytical method of inquiry, bringing research into dialogue with the arts.


Ein Bild ist ein Ereignis an und für sich, ein Moment der Reflexion, des Erkennens, der Erinnerung. Die hier versammelten Bilder machen diese Website zu einer Plattform für Kunstwerke. Sie fordern aktiv planetarische Rechte für eine globale Gesellschaft ein, erkunden, was die Geisteswissenschaften heute ausmacht, rufen zur Überschreitung auf, zeigen, wie Gleichheit aussehen kann, und verkörpern gleichzeitig neue Formen des Zusammenlebens. Diese Kunstwerke werden Euch vielleicht überraschen, denn sie illustrieren nicht nur eine Idee oder eine Reihe von Werten, sondern geben einen Ausblick auf mögliche Welten, die vor uns liegen.

Die hier vorgestellte Sammlung von Bildern basiert auf einer Auswahl von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung - Kurator und ernannter Direktor des innovativen Ausstellungsraums Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin - und wurde ursprünglich für unsere Papierausgabe erstellt, wobei die Kunstwerke mit dem Konzept der Hoffnung verbunden wurden. Wie Ndikung es ausdrückt, ist Hoffnung "eine Kombination aus vier Dingen: Schicksal, Glaube, Liebe und ein unglaublicher Wunsch zu überleben", der den Prozess der Rehumanisierung vorantreibt.

Die Künstlerinnen und Künstler - Akinbode Akinbiyi, Boris Anje (Anjel), Kiri Dalena, Raisa Galofre, Otobong Nkanga, Lin May Saeed und Sim Chi Yin - haben alle eine aktivistische Ambition, die sich mit der Mission von THE NEW INSTITUTE verbindet: gemeinsam auf eine gerechtere Zukunft hinzuarbeiten und die aktuellen sozialen und ökologischen Dringlichkeiten anzugehen.


Akinbode Akinbiyi präsentiert, was er "Sofortbilder" nennt, Fotografien von Straßenszenen und Passagen, wobei er die täglichen Gewohnheiten der Menschen, die gelebten Rhythmen und die sozialen Strukturen von Orten langsam zusammenfügt. Boris Anje (Anjel) zeigt schwarze Körper auf neue Weise, indem er soziale und materielle Konventionen in Frage stellt und sie von einer Geschichte der Sklaverei befreit. Kiri Dalena rückt verheerende Katastrophen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Betrachters; ein poetisches Erwachen durch den Film geht über Klimaprobleme und soziale Kämpfe hinaus.

Raisa Galofre schwingt ihre Kamera entlang der Rituale der Töchter der Muntu, dreht eine Serie um sie und das Pluriversum und führt uns die Energien der Ahnen heute vor Augen, während Sim Chi Yin und Lin May Saeed die Horizonte von den Häfen der Welt aus öffnen und sich Fragen stellen, auf die jeder gerne eine Antwort hätte: Was hält uns zusammen, in dieser Welt? Gibt es ein artenübergreifendes Narrativ für planetarische Rechte? Welches sind die Geschichten, die wir in Zeiten des globalen Raubbaus hören müssen?

Anzunehmen, dass Forschung für Veränderungen ausreicht, hieße, den täglichen Kampf der Menschen in dieser Welt zu ignorieren. Wir wählen Kunstwerke aus, um einen Eindruck davon zu bekommen, was die globale Gesellschaft als solche betrifft – und welche Geschichten sie ausmachen. Indem wir immer wieder kuratierte Gruppen von Kunstwerken zusammenstellen und sie in einen Dialog mit den Stipendienprogrammen von THE NEW INSTITUTE bringen, zeigen wir die vielfältigen Auswirkungen des Strebens der Menschen nach sozialer und ökologischer Gerechtigkeit und damit nach Wohlbefinden.

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