Programme

Am THE NEW INSTITUTE suchen wir nach neuen Ideen und Initiativen und wollen tragfähige Alternativen für unsere gemeinsame Zukunft entwickeln. Unsere Fellowship-Programme beschäftigen sich mit den drängendsten Fragen unserer Zeit, an der Schnittstelle von Ökologie, Ökonomie, Demokratie und die Conditio Humana. Wir werden analysieren, wo gehandelt werden muss. Und unser Handeln ist von Analyse getrieben.

Wir sind ein Institute of Advanced Study, das sich als Plattform für die Gestaltung gesellschaftlichen Wandels versteht. Wir bringen Forscher*innen, Vordenker*innen und Meinungsführer*innen, politische Entscheidungsträger*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen, Journalist*innen und Amtsträger*innen zusammen, um gemeinsam altes Denken zu überwinden und neue Perspektiven zu erkunden.

Intellektuelle Sorgfalt, die Kreativität visionärer Denker*innen und ein internationales Netzwerk von Partnerschaften bilden die Grundlage für kooperatives Lernen. Unser gemeinsames Ziel ist es, konkrete Vorschläge zu entwickeln und daraus umsetzbare Konzepte, Anwendungsbereiche und skalierbare Lösungen zu entwickeln.

Wir wollen interdisziplinäre, trans-sektorale und internationale Kollaborationen ermöglichen, um mit Integrität und gegenseitigem Vertrauen neue Horizonte zu erkunden. Die Folgen von Klimawandel, Bevölkerungswachstum, sozialer Ungleichheit und dem Verfall der Demokratie sind drängende Zeichen für unser Handeln.

Deshalb hat THE NEW INSTITUTE vier programmatische Schwerpunkte zu den entscheidenden Fragen für eine Zukunft auf unserem Planeten.

Die Programme beschäftigen sich mit den grundlegenden Fragen eines nachhaltigen Wertesystems für das 21. Jahrhundert, des Übergangs zu einer klimaneutralen Wirtschaft und von Datenhoheit als Ausgangspunkt für eine andere, lokale Form von Stadt-Demokratie. Fragen der Moral und der Ethik werden im Zusammenhang unserer Gewohnheiten und Verhaltensweisen diskutiert

Wir bringen Forscher*innen aus den verschiedensten Disziplinen mit Praktiker*innen aus diversen Bereichen zusammen, um die wichtigsten Faktoren und Bedingungen zu erforschen, wie sich Verhalten verändern lässt. Das Ziel ist zukunftsfähige Nachhaltigkeit.

Im Programm „The Future of Democracy“ werden Wege untersucht, um Deliberation und Repräsentation in unseren politischen Systemen zu stärken, damit unsere Demokratien und Institutionen auf die bevorstehenden Herausforderungen besser vorbereitet sind und gerechter und nachhaltiger gestaltet werden können.

Wer wiederum verantwortungsvoll die Zukunft gestalten will, muss die Vergangenheit verstehen. Deshalb erkunden wir die großen Transformationen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und werden Interviews mit Menschen führen, die bei diesen Veränderungsprozessen dabei waren. Ihre Erfahrungsberichte und Reflexionen über die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft werden uns ermöglichen, ein globales Archiv der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Veränderungen aufzubauen.

Wir wollen Ideen für einen Systemwechsel in unseren Gesellschaften beisteuern, weil wir die Gefahr sehen, die von der Umweltkrise für die Menschheit ausgeht. Wir betreiben nicht selbst wissenschaftliche Klimaforschung – aber jedes unserer Programme beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten des dringenden Systemwechsels. Die Programme sind eng miteinander verzahnt und jedes Programm ist von mindestens einer übergreifenden Frage geleitet:

  • The Foundations of Value and Values: Wie sieht ein nachhaltiges Wertesystem für das 21. Jahrhundert aus?
  • The Future of Democracy: Welche Regierungsstrukturen und Formen der Entscheidungsfindung ermöglichen legitime und effektive Systemveränderungen für eine nachhaltige Zukunft?
  • Economic Transformation: Wie sieht eine Wirtschaft aus, die den gesellschaftlichen und planetaren Bedürfnissen dient?
  • The New Hanse: Wie kann die Hansestadt Hamburg ein Modell für digitalen und nachhaltigen Wandel in Europa werden?
  • Changing Mindsets – Changing Behaviours: Welche Rolle spielen Verhaltensänderungen in sozio-ökonomischen Transformationen? Und wie können wir sicherstellen, dass sie gerecht und inklusiv sind?
  • Voices from the Past - Lessons for the Future: Was können wir von den Protestbewegungen der Vergangenheit lernen? Und wie können wir mit diesen Erkenntnissen eine bessere Zukunft bauen?
  • Leadership and Governance: Welche Fähigkeiten zur Bewältigung von Krisen und Veränderungen brauchen wir für neue Formen des Regierens?

Fellowships

Fellows am THE NEW INSTITUTE sind aktiv beteiligt an der Gestaltung gesellschaftlichen Wandels. Willkommen sind Bewerbungen aus Wissenschaft, Aktivismus, Politik, Kunst, Medien, Journalismus, Wirtschaft und Verwaltung. Entscheidend ist die Vielfalt an Erfahrungen und ein lösungsorientierter Ansatz.

Neugierde und Offenheit sind dabei besonders wichtig – wir arbeiten interdisziplinär und transsektoral, um Wissen in praktische Lösungen umzusetzen. Wo also sind die transformativen Ideen, wie kann das kollaborative Arbeiten des Instituts bereichert werden?


EIGENE UND KOLLABORATIVE PROJEKTE

Fellows am THE NEW INSTITUTE können ihre eigenen Projekte verfolgen. Gleichzeitig erwarten wir von unseren Fellows, dass sie die Hälfte ihrer Zeit mit anderen Fellows an gemeinsamen Projekten arbeiten. In den Programmen von THE NEW INSTITUTE entwickeln die Fellow-Gruppen kollaborative Fragestellungen, aus denen sich im Idealfall greifbare Ergebnisse mit gesellschaftlicher Relevanz ergeben – Discussion Papers, Zukunftsentwürfe, Policy Papers, Pilot-Projekte, Prototypen, künstlerische Umsetzungen, Multistakeholder-Dialoge, Outreach und ungewöhnliche Allianzen.

Gegebenenfalls werden die Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit von THE NEW INSTITUTE veröffentlicht. Publikationen, die aus der eigenen Arbeit hervorgehen, werden selbständig unter Bezugnahme auf die Finanzierung durch THE NEW INSTITUTE veröffentlicht.

Fellows sind in aller Regel einem unserer Programme zugeordnet und arbeiten in Gruppen von bis zu 15 Personen. Ein programmübergreifender Austausch zwischen den einzelnen Fellow-Gruppen ist ausdrücklich erwünscht. Die meisten Gruppen bestehen zu etwa 70% aus Akademiker*innen und zu 30% aus Praktiker*innen aus anderen Bereichen wie Politik und Verwaltung, Aktivismus, Kunst, Medien, Journalismus und Wirtschaft. In unseren praxisnahen Programmen (Link auf New Hanse) ist das Verhältnis eher umgekehrt. Jedes Programm hat eine*n oder mehrere Programmdirektor*innen, die die Gruppe leiten. Jede Fellow-Gruppe wird in ihrer fachlichen Arbeit von Programmmanager*innen begleitet und unterstützt.


DAUER UND ABLÄUFE

Die Stipendien für Akademiker dauern in der Regel bis zu 24 Monate. Stipendienaufenthalte für Personen aus Politik, Aktivismus, Kunst, Medien, Journalismus, Wirtschaft und Verwaltung umfassen sechs Monate oder kürzere Zeiträume - mit flexiblen Anfangsdaten. Auch Aufenthalte von weniger als einem Monat sind möglich - in diesem Fall jedoch nicht als Stipendiat*in, sondern als Gäste oder Impulsgeber*innen.

Das Fellow-Jahr beginnt in der Regel am 1. Oktober und dauert bis August oder September des Folgejahres. Nicht-akademische Fellowships können flexiblere Anfangsdaten haben.

Für die gemeinsame Arbeit von Fellows ist es ideal, wenn möglichst viele Fellows zu diesem Termin beginnen. Wir sind uns bewusst, dass sich dies nicht immer realisieren lässt, sodass auch individuelle Aufenthaltszeiten vereinbart werden können.

Wir bitten die Fellows, während ihres Aufenthaltes an vier Tagen in der Woche in Hamburg anwesend zu sein. Wir respektieren alle religiösen und kulturellen Feiertage. Abwesenheiten, z.B. während der Sommermonate, sind individuell zu vereinbaren.


DOTIERUNG UND FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG

Wissenschaftler*innen

Etablierte akademische Fellows kommen in der Regel im Rahmen einer Beurlaubung oder eines Forschungsfreisemesters von ihrer regulären Position, z. B. einem Lehrstuhl, zum THE NEW INSTITUTE. Sie erhalten weiterhin ihr Gehalt, während THE NEW INSTITUTE die Kosten für die Vertretungsprofessur an der Heimatinstitution des jeweiligen Fellows übernimmt.

Darüber hinaus gibt es ein Stipendium, das so bemessen ist, dass es zusätzliche Kosten abdeckt. Dazu gehören:

  • ein Beitrag zur Miete, die seitens des THE NEW INSTITUTE zu 100% bezuschusst wird. Vollständig möblierte Wohnungen werden zur Verfügung gestellt, in der Regel im zentral in Hamburg gelegenen Warburg Ensemble;
  • ein Beitrag für die gemeinsamen Mahlzeiten im Warburg Ensemble während der Woche;
  • die Kosten für die An- und Abreise nach Hamburg (auch für Partner und Familie);
  • individuelle Forschungskosten können projektbezogen vereinbart werden.

Das Stipendium ist in Deutschland in der Regel steuerfrei. Sozialversicherungsbeiträge werden nicht gezahlt. Üblicherweise werden die entsprechenden Beiträge von der Stelle weitergeführt, die die Freistellung gewährt. Daraus ergibt sich für die Fellows eine finanzielle "No loss, no gain"-Situation.

Nachwuchswissenschaftler*innen

Fellows auf der Nachwuchsebene erhalten ein individuell verhandeltes Stipendium, das in etwa der Dotierung von Nachwuchswissenschaftler*innen der entsprechenden Karrierestufe in Deutschland entspricht und – auch unter Berücksichtigung der aktuellen Gehälter – in der Regel zwischen 3.000 und 4.000 Euro netto (ggf. inklusive Familienzulagen) liegt. Darin enthalten ist ein Zuschuss zur Krankenversicherung.

Das Stipendium ist in Deutschland grundsätzlich steuerfrei. Sozialversicherungsbeiträge werden nicht gezahlt, allerdings ist das Stipendium so berechnet, dass die Fellows freiwillig Beiträge zu einer Altersvorsorge leisten können.

Aus dem Stipendium bezahlen die Fellows unter anderem:

  • 100 % ihrer Krankenversicherung;
  • einen Beitrag zur Miete, die seitens des THE NEW INSTITUTE mit 80% bezuschusst wird. Vollständig möblierte Wohnungen werden von THE NEW INSTITUTE zur Verfügung gestellt, sie befinden sich in der Regel im zentral in Hamburg gelegenen Warburg Ensemble;
  • einen Beitrag für die gemeinsamen Mahlzeiten im Warburg Ensemble während der Woche;
  • die Kosten für die An- und Abreise nach Hamburg (auch für Partner und Familie) werden übernommen;
  • individuelle Forschungskosten können projektbezogen vereinbart werden.

Fellows aus anderen Bereichen

Für Fellows aus den Bereichen Journalismus, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Medien, Kunst und Aktivismus wird je nach individueller Konstellation eine Vereinbarung nach dem Prinzip der "Beurlaubung" oder "Anbindung an THE NEW INSTITUTE" getroffen.


LEBEN UND ARBEITEN

Unser Zuhause ist das Warburg Ensemble - neun historische Stadthäuser im Herzen Hamburgs. Die Fellows (und ggf. ihre Familien) leben und arbeiten während ihres Aufenthalts im Warburg Ensemble.
Wir stellen den Fellows im Warburg Ensemble vollständig möblierte Wohnungen mit Küchenzeile und eigenem Arbeitsbereich zur Verfügung. Partner*innen und Kinder sind bei uns willkommen und wir können die Unterbringung auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen abstimmen. Unser Fellow-Services-Team hilft Ihnen bei allen Fragen zu Schule, Kinderbetreuung und allgemein zum Umzug. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte direkt an unsere Leiterin Fellow Services, Dr. Alexandra Kunze: alexandra.kunze@thenew.institute

Neben den Wohnungen bietet das Warburg Ensemble eine Vielzahl von Arbeitsräumen für Einzel- und Gemeinschaftsarbeit, eine Bibliothek, mehrere Besprechungsräume und Veranstaltungsflächen. Im THE NEW INSTITUTE wird ein soziales Umfeld gepflegt, die Mahlzeiten werden gemeinsam im Refektorium eingenommen, in dem es auch eine Bar gibt. Ein großer, privater Garten hinter dem Warburg Ensemble erstreckt sich über die gesamte Länge der neun Gebäude.

Lesen Sie mehr über das Warburg Ensemble.


WIE BEWIRBT MAN SICH?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Fellow bei THE NEW INSTITUTE zu werden:

1. Initiativbewerbungen

Initiativbewerbungen für die Teilnahme an einem unserer laufenden Programme am THE NEW INSTITUTE können jederzeit eingereicht werden. Alle vollständigen Bewerbungen werden von einem Gremium geprüft, das mehrmals im Jahr zusammenkommt. Es kann bis zu vier Monate nach Einreichung Ihrer Bewerbung dauern, bis eine Entscheidung getroffen wird. Initiativbewerbungen werden von den folgenden Personengruppen entgegengenommen:

  • Wissenschaftler*innen aus allen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen für Fellowships von bis zu zwei Jahren Dauer (mindestens 2 Jahre nach der Promotion);
  • Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kunst, Medien, Journalismus und Aktivismus mit starkem Interesse an Fragen von Ethik, gesellschaftlichem Wandel und menschlichem Verhalten, Bewusstsein für ökologisch-ökonomisch nachhaltige Zukünfte für Stipendien von bis zu sechs Monaten; eine Aufteilung in mehrere, kürzere Aufenthalte ist möglich.

Kandidat*innen sollten sich mit der Mission und den Zielen des THE NEW INSTITUTE identifizieren und daran interessiert sein, zum sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandel beizutragen. Sie sollten die Fähigkeit besitzen, transformative Ideen in das THE NEW INSTITUTE einzubringen, neues Wissen zu schaffen und dieses mit Blick auf praktikable Lösungen weiterzuentwickeln. Idealerweise haben die Kandidat*innen bereits Netzwerke jenseits ihres eigenen Fachgebiets (z. B. mit Akteuren außerhalb der Wissenschaft, die kreative Formate nutzen, um öffentliche Wirksamkeit zu erzielen). Die Bewerber*innen sollten ein hohes Interesse an interdisziplinären und transsektoralen Zusammenhängen haben. Gute Englischkenntnisse sind Voraussetzung.

Initiativbewerbungen können an programmes@thenew.institute gesendet werden (eine pdf-Datei, komprimiertes Format). Alle Bewerbungen müssen in englischer Sprache eingereicht werden. Unvollständige Bewerbungen oder Bewerbungen, die sich nicht auf die übergreifenden Fragen des jeweiligen Programms beziehen, werden nicht berücksichtigt.

Die Bewerbungen müssen die folgenden Bestandteile enthalten:

  • Motivationsschreiben (wie Kandidat*innen einen Beitrag zu THE NEW INSTITUTE leisten wollen und was sie von einem Fellowship erwarten; maximal 5.000 Zeichen einschließlich Leerzeichen);
  • Lebenslauf und Publikationsliste oder Übersicht über die wichtigsten Arbeiten, Beiträge und Projekte;
  • Innerhalb des jeweiligen THE NEW INSTITUTE-Programms von Interesse: Bezugnahme auf eine (oder mehrere) der dort jeweils formulierten übergreifenden Fragestellungen für die Zusammenarbeit in der Gruppe und Formulierung eines eigenen Projekts; bis zu 20.000 Zeichen einschließlich Leerzeichen;
  • Arbeits- und Zeitplan.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Barbara Sheldon, Leiterin Forschung und Fellowmanagement barbara.sheldon@thenew.institute.


2. Nominierung

Nominierungen für laufende Programme können laufend von aktuellen Fellows, ehemaligen Fellows und Partnern des THE NEW INSTITUTE eingereicht werden. Alle vollständigen Nominierungen werden von einem Expert*innengremium geprüft, das mehrmals im Jahr tagt. Es kann bis zu vier Monate ab Einreichung der Nominierung dauern, bis eine Entscheidung getroffen wird. Nominierungen werden zu folgenden Personengruppen entgegengenommen:

  • international anerkannte Spitzenwissenschaftler*innen aus allen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen für Fellowships von bis zu zwei Jahren;
  • Vertreter*innen aus Aktivismus, Politik, Kunst, Medien, Journalismus, Wirtschaft und Verwaltung mit starkem Interesse an Fragen von Ethik, gesellschaftlichem Wandel und menschlichem Verhalten, Bewusstsein für ökologisch-ökonomisch nachhaltige Zukünfte für Fellowships von bis zu sechs Monaten; eine Aufteilung in mehrere, kürzere Aufenthalte ist möglich.

Die Kandidat*innen sollten herausragende, international anerkannte Persönlichkeiten ihres jeweiligen Fachgebiets sein, die sich mit den Zielen des THE NEW INSTITUTE identifizieren und daran interessiert sind, einen Beitrag zum sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandel zu leisten. Aufgrund ihrer bisherigen Erfolge sollten sie die Fähigkeit haben, transformative Ideen in das THE NEW INSTITUTE einzubringen und Forschungsergebnisse mit Blick auf praktische Lösungen weiterzuentwickeln.

Die Kandidat*innen verfügen über Erfahrung und nachweisliche Erfolge in der Zusammenarbeit mit Netzwerken außerhalb ihres eigenen Fachgebiets (z.B. Akademiker*innen jenseits der Wissenschaft unter Verwendung kreativer Formate zur Schaffung von öffentlicher Wirksamkeit). Die Kandidat*innen müssen ein hohes Interesse an interdisziplinären und transsektoralen Zusammenhängen haben. Gute Englischkenntnisse sind Voraussetzung.

Die Nominierungen müssen Folgendes enthalten:

  • Lebenslauf und Publikationsliste oder Überblick über die wichtigsten Arbeiten;
  • zwei bis drei Referenzschreiben

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Wilhelm Krull, Gründungsdirektor wilhelm.krull@thenew.institute.


3. Aktive Rekrutierung

Die Leitung des THE NEW INSTITUTE rekrutiert potenziell geeignete Kandidat*innen auch durch direkte Ansprache. Mögliche Kandidat*innen werden von einem Expert*innengremium geprüft, das mehrmals im Jahr tagt. Die Rekrutierung bezieht sich in der Regel auf folgende Personengruppen:

  • international anerkannte Spitzenwissenschaftler*innen aus allen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen für Fellowships von bis zu zwei Jahren;
  • Vertreter*innen aus Aktivismus, Politik, Wirtschaft, Kunst, Medien, Journalismus, Wirtschaft und Verwaltung mit starkem Interesse an Fragen von Ethik, gesellschaftlichem Wandel und menschlichem Verhalten, Bewusstsein für ökologisch-ökonomisch nachhaltige Zukünfte für Fellowships von bis zu sechs Monaten; eine Aufteilung in mehrere, kürzere Aufenthalte und flexible Aufenthaltszeiten sind möglich.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Wilhelm Krull, Gründungsdirektor wilhelm.krull@thenew.institute.

WIE WIR ARBEITEN

Am Anfang unserer Arbeit stehen Fragen. Care, Courage, Creativity und Commitment sind die Werte, von denen wir uns leiten lassen.

Wir glauben daran, dass aus unterschiedlichen Positionen neue Energie entsteht. Wir bringen Menschen im Geist von Geselligkeit und Gastfreundschaft zusammen.


  • Wie funktioniert Wandel?
  • Wie erschließen wir neue Horizonte?
  • Wie erreichen wir unsere Ziele?
  • Wie sorgen wir dafür, dass alle Stimmen gehört werden?
  • Wie schließen wir die Kluft zwischen Erkenntnis und Handeln?

Unser Denken und Arbeiten zielen auf das Neue. Das erfordert Neugier, Reflexionsvermögen und Respekt. Differenz und Komplexität sind für uns ständige Begleiter in einer sich stetig wandelnden Welt. Wir spüren kein Unbehagen angesichts der Ungewissheit unserer Zukunft und wir haben keine Angst vor Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt.

Wir wollen ein Institut erschaffen, das unsere Ziele unterstützt. Wir wollen nachdenken, uns zurückziehen, uns sammeln – und wir wollen daraus Projekte erwachsen sehen, die einen bleibenden Wandel vorantreiben.

ILLUSTRATION VON ALFREDO CARLO / HOUSATONIC

Credits:

Alfredo Carlo, Housatonic, 2020

Bild Information:

Das Wissen intuitiv und logisch zu organisieren, ist eine Kunst, ein Handwerk, das Bedeutung schafft in einem Netz von Worten, Gedanken, Konzepten – ein Erkenntnisprozess eigenen Ranges. Alfredo Carlo von der Agentur Housatonic aus Bologna hat uns unterstützt, als wir versuchten, uns über unsere Worte und Werte zu verständigen, die systemische Analyse und die Rolle des Einzelnen. Er schuf dabei Mind Maps, Konzeptkarten, oft noch während wir sprachen. Er spiegelte, was wir sagten, und öffnete damit neue Räume, neue Einsichten, Inspiration. Wir sind schließlich, als Gruppe, als Gesellschaft, mehr als die Summe unserer Bestandteile.

FORSCHUNGSZENTREN

THE NEW INSTITUTE finanziert derzeit vier internationale Forschungszentren, die 2016 eingerichtet wurden und partnerschaftlich kollaborieren.

Die Humanities and Social Change International Foundation wurde 2020 in THE NEW INSTITUTE überführt. Die Forschungszentren sind heute Partner des THE NEW INSTITUTE.

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