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Vladimir Safatle

Foto von Sabine Vielmo
FELLOWS/

Vladimir
Safatle


Department of Philosophy and Psychology, University of São Paulo

BIO

Vladimir ist Professor in den Fachbereichen Philosophie und Psychologie der Universidade de São Paulo. Er untersucht die Beziehung zwischen der Philosophie und den Humanwissenschaften, insbesondere der Psychoanalyse und der Psychologie, im zeitgenössischen französischen Denken und in der Frankfurter Schule. Außerdem ist er Experte für Lacan’sches Denken und linke Politik. Seine Forschungsinteressen umfassen die Philosophie Hegels und die posthegelsche dialektische Tradition ebendso wie die Musikphilosophie. Darüber hinaus ist Vladimir verantwortlich für die Übersetzung des Gesamtwerks von Theodor W. Adorno ins Portugiesische sowie die Koordination der Buchreihe Explosante (Ubu Press), und er ist Autor einer Kolumne in El País.

Vladimir ist seit Frühjahr 2022 am THE NEW INSTITUTE und wirkt im Programmen „The Foundation of Value and Values“ und
The Future of Democracy“ mit.

PORTRAIT
FRAGEN
  • Was gibt Dir Hoffnung?

    Die soziale Emanzipation der Arbeiterklasse.

  • Wie gelingt Veränderung?

    Veränderungen treten ein, wenn wir verstehen, dass wir das Wort „unmöglich“ als Namen für das verwenden, was aus der Sicht der aktuellen Situation nicht existieren kann. Es ist also das, was die gegenwärtige Situation zu einer radikalen Veränderung zwingt, es erzwingt einen Bruch der Struktur. Alles, was für uns entscheidend ist, war einmal unmöglich.

  • Weshalb bist Du ans TNI gekommen?

    Ich habe die Einladung zur Teilnahme an den Projekten des TNI angenommen, weil ich den Wunsch verspürte, einen starken Raum für den Dialog zu schaffen, der sich aus Forschenden verschiedener Länder und Traditionen zusammensetzt. Es gibt Probleme, über die man nur auf diese Weise nachdenken kann, nämlich durch eine kollektive Übung der gegenseitigen Loslösung.

PUBLIKATIONEN

Le circuit des affects. Corps politiques, détresse et la fin de l’individu, 2021


Dar corpo ao impossível: O sentido da dialética a partir de Theodor Adorno, 2019


Grand Hotel Abyss: Desire, Recognition and the Restoration of the Subject, 2016


A esquerda que não teme dizer seu nome, 2012


La Passion du négatif. Lacan et la dialectique, 2010


“Mirrors without Images: Mimesis and Recognition in Lacan and Adorno”, in: Radical Philosophy, 2006

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