Geoff Mulgan

Fakultät der Ingenieurwissenschaften

Foto von Lewis Khan

Geoff Mulgan arbeitet an dem Prgramm „The New Hanse“. Er ist Sozialunternehmer, Regierungsberater und Autor, der in verschiedenen Bereichen der Zivilgesellschaft, Politik, Technologie und Wissenschaft gearbeitet hat. Neun Jahre lang leitete er Nesta, die britische Innovations-Stiftung. 2020 wurde Geoff Professor für Collective Intelligence, Public Policy and Social Innovation am University College London. Geoff war Berater der britischen Regierung - etwa als Director of the Government's Strategy Unit und Chefberater des Premierministers - ein WEF Schwab Fellow, arbeitet mit UNDP, Demos Helsinki und einer Reihe nationaler Regierungen.


Ausgewählte Publikationene

  • „The Case For Exploratory Social Sciences", 2021
  • „Social Innovation. How Societies Find the Power to Change”, 2019
  • „Big Mind. How Collective Intelligence Can Change Our World”, 2017
  • „Locust and the Bee. Predators and Creators in Capitalism’s Future”, 2015
  • „Good and Bad Power. The Ideals and Betrayals of Government”, 2009

Kontakt

E-Mail: g.mulgan@ucl.ac.uk


Was gibt Dir Hoffnung?

Hoffnung bekomme ich durch die Unterhaltung mit Aktivist*innen, Innovator*innen und Unternehmer*innen. Optimismus entsteht aus Handlung – je weiter entfernt wir sind, desto pessimistischer werden wir. Auch die digitalen Technologien können uns als Weltgemeinschaft klüger machen – bei allen Schwächen der sozialen Medien. Ich bin zwar frustriert, wie wenig wir durch diese Technologien bislang vorangekommen sind. Aber ich bin guten Mutes, dass wir in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten wirklichen Fortschritt machen werden.

Wie gelingt Veränderung?

Ich habe ein sehr langes Buch geschrieben, in dem ich versucht habe, diese Frage zu beantworten. Mein Fazit war: Veränderungen werden sowohl positiv beeinflusst – neue Ideen verbunden mit der Unterstützung, sie auch umzusetzen – wie auch negativ – die Schwächung der Kräfte des Konservatismus, die Wandel immer blockiert etwa, Interessen, Annahmen, Beziehungen. Wir schätzen generell das Verhältnis von kurzfristigem und langfristigem Wandel falsch ein – vor allem deshalb, weil tiefgreifende Veränderung in Denkstrukturen und Kulturen passieren.

Wenn Du ein Gespräch mit einer Person (tot oder lebendig) führen könntest, wer wäre es?

Ich würde mich sehr gern mit Georg Hegel unterhalten. Vielleicht würde ich ihn dann verstehen!

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