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The New Hanse

Wie können Städte Daten nutzen, um demokratischer und nachhaltiger zu werden?

The New Hanse

Wie können Städte Daten nutzen, um demokratischer und nachhaltiger zu werden?

BESCHREIBUNG

The New Hanse untersucht gemeinsam mit der Stadt Hamburg in konkreten datengetriebenen Pilotprojekten, die reale planerische Herausforderungen der Stadt Hamburg adressieren, den Zusammenhang zwischen urbanen digitalen Infrastrukturen, Datennnutzung für das Gemeinwohl und Nachhaltigkeitskonzepten. The New Hanse will in enger Zusammenarbeit von Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft das Potenzial einer bürgerzentrierten digitalen grünen Stadt aufzeigen.

Mit einem Pilotprojekt im Bereich von Mobilitätsdaten und über die Schaffung von rechtlichen sowie technischen Instrumenten zur Verwaltung und Steuerung von Datenaustausch möchte The New Hanse Blaupausen für andere europäische Städte schaffen und neue Konzepte der transformativen Nutzung von kollektiven Daten erforschen.

Die Stadt Hamburg wird dadurch zu einem Reallabor für eine demokratische und nachhaltige Zukunft im digitalen Zeitalter. Die verflochtene Beziehung zwischen digitalem und "analogem" Stadtraum, den Debatten und die Regulierungsanstrengungen, die beide umgeben, bieten einen Ausgangspunkt für praktische und theoretische Untersuchungen und Interventionen.

THE NEW INSTITUTE und Francesca Bria haben dieses Projekt konzipiert, um gemeinsam mit der Stadt Hamburg den Weg zu einer der innovativsten europäischen Städte der grünen digitalen Transformation fortzuschreiten und eine positive Geschichte über die Zukunft der (europäischen) Städte zu erzählen.

Städte sind Beschleuniger sozialer Differenzierung, Arenen der Verdrängung, „Märkte der Ideen“ sowie Orte des Wissensaustauschs, der politischen Artikulation und des Handels. In Krisenzeiten haben Städtebündnisse historisch gesehen transnationale Allianzen entlang gemeinsamer strategischer und normativer Linien gebildet.

The New Institute will, ausgehend von Hamburg, ein Netzwerk fortschrittlicher digitaler Metropolen schaffen, das eine alte Tradition der städtischen Kooperation mit neuen Mitteln angeht: The New Hanse soll Ausgangspunkt einer gemeinsamen europäischen Initiative zur Förderung einer zukunftsfähigen Demokratie sein, die ihre liberale Verankerung im Digital- und Datenzeitalter gestaltet und bewahrt.

Ziel der Kooperationspartner The New Institute und der Freien und Hansestadt Hamburg ist es, im Rahmen einer Urban Data Challenge zusammenzuarbeiten und eine Blaupause für demokratischen Datenaustausch für Hamburg sowie andere Städte in Deutschland und Europa zu entwickeln.

FRAGEN
  • Wie sollen wir die von privaten Unternehmen im öffentlichen Stadtraum generierten Daten regulieren? Was gehört wem und welche Rolle spielen die Bürger, die Unternehmen und die Öffentlichkeit?

  • Wie schaffen wir die richtigen Anreize für die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren und stellen eine faire Wirkung und einen gerechten Anteil an den externen Effekten und dem Reichtum sicher, die durch diese datenbasierten Dienste geschaffen werden?

  • Wie etablieren wir eine Form der Data Governance, die die digitale Souveränität der Bürger wahrt – und wie sollen wir die Beziehungen zwischen den beteiligten Akteuren transparent und demokratisch regeln?

  • Wie können technische Lösungen, Protokolle und digitale Infrastrukturen eingeführt werden, die die Privatsphäre fördern und die (Daten-)Rechte und die digitale Souveränität der Bürger schützen?

  • Können wir gute Beispiele für die Verwendung von Daten finden, um den Auswirkungen des Klimawandels in städtischen Gebieten zu begegnen und sie abzumildern?

Art
Art

Paul Kolling, WB190621 No. 1-21, 2020 © Foto: Maik Graef

China’s Belt and Road initiative has been hailed as the new Silk Road. But few maps of its routes have been released to the public. In response, Paul Kolling strapped a GPS to a train departing on one of these – from Zhenzhou to Hamburg – and gathered satellite imagery of the entire journey. His work reveals one possible reason for China’s reticence in naming specific routes: the presence of Uyghur work camps. By mapping the blurred outlines of Belt and Road, "Westbound 190621 (1.968-3936)" hints at the ways technological systems can be used to expose as well as to control.

Curatorial Note
Status

In einem ersten Schritt plant THE NEW INSTITUTE, konkrete Projekte für eine grüne und digitale Transformation innerhalb der Stadt Hamburg zu identifizieren und mit der Stadtverwaltung an drei konkreten Herausforderungen in den Bereichen Partizipation, Data Commons und Net Zero zu arbeiten.

MACHEN SIE MIT

PROGRAMME

  • The Foundations of Value and Values

    Was ist ein tragfähiges Wertesystem für das 21. Jahrhundert?

    Das Programm "The Foundations of Value and Values" geht von der Annahme aus, dass es unterschiedliche Perspektiven darauf gibt, wie Gesellschaft und Wirtschaft funktionieren - und will die verschiedenen Ansätze grundlegend und bis zu ihrer logischen Schlussfolgerung durchdenken.

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  • The Future of Democracy

    Welche Regierungsstrukturen und Formen der Entscheidungsfindung ermöglichen einen systemischen Wandel für eine nachhaltige Zukunft?

    Das Programm „The Future of Democracy“ untersucht, wie demokratische Entscheidungsprozesse und die entsprechenden Institutionen zukunftsfähig gemacht werden können - kontextbezogen, gerecht und nachhaltig.

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  • Socio-Economic Transformation

    Wie muss eine Wirtschaft organisiert sein, die dem sozialen Wohlbehalten innerhalb der planetaren Grenzen dient?

    Das Programm “Socio-Economic Transformation” sucht nach alternativen Formen, den Fortschritt zu messen, und will Regeln entwickeln für eine Ordnung der digitalen Welt, die dem öffentlichen Interesse und dem Gemeinwohl dient.

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  • Voices from the Past – Lessons for the Future

    Wie führen soziale Bewegungen zu Systemveränderungen, wann und warum? Was können wir aus vergangenen Protestbewegungen lernen, um aus der Gegenwart eine bessere Zukunft aufzubauen?

    Wie, wann und warum führen soziale Bewegungen zu systemischen Veränderungen? Was können wir aus den Protestbewegungen der Vergangenheit lernen, um in der Gegenwart eine bessere Zukunft zu gestalten? Mit einem Verständnis von Wandel als generationenübergreifende Praxis sowie als Übung in Erinnerung analysiert das Programm "Voices from the Past – Lessons for the Future" Schlüsselmomente in Europa und darüber hinaus.

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